Tobias Kaufmann

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1976, auf den Tag genau zwei Jahre bevor der 1.FC Köln durch ein 2:1 über die Düsseldorfer Fortuna Deutscher Pokalsieger wird, trennt sich Tobias in einem Leverkusener OP verfrüht vom verkalkten Mutterkuchen und brütet lieber noch eine Weile in einem dafür vorgesehen Kasten vor sich hin. Er nimmt zu. Ein Onkel errechnet: »Wenn der so weitermacht, wiegt er mit sechs Jahren eine Tonne!« Denkste. Dick? Klein!

»Du bist noch so klein, willst Du nicht lieber noch ein Jahr in die Vorschule gehen?« »Können Sie mir garantieren, dass ich nächstes Jahr deutlich größer bin?« Dem gewonnenen Rededuell mit der Schulärztin folgt die Schule, jene Veranstaltung, in der er sich nie um alle seine Fächer persönlich kümmern konnte. Hauptbeschäftigung: Fußball und Schülerzeitung. Später doch noch ein wenig Wachstum.

Anschließend Zivildienst in Hameln, Journalistenschule in Berlin, seither dürfte er »Redakteur an Print- und elektronischen Medien« auf die Visitenkarte schreiben. Aber wer hat schon so breite Visitenkarten? Nebenbei Studium in Potsdam. Ach so, was aus dem 1.FC Köln geworden ist? Köln kommt wieder ganz noch oben. Irgendwann. Spätestens nach dem Frieden im Nahen Osten.

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