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16.06.02

Lutz Kinkel

Riefenstahl ohne Perücke – Preisfragen

Die Scheinwerferin ist verlost

So sollte es sein: "Dann kommen Sie zusammen mit allen anderen Teilnehmern in eine riesige Lostrommel. Dort werden Sie dann mehrmals gut durchgeschüttelt, und unter halbnotarieller Aufsicht und Zugabe einiger Flaschen Wein ziehen der Autor der Scheinwerferin und der Webmaster von kolumnen.de unter Zuhilfenahme einer zauberhaften Glücksfee dann drei Glückliche, die sich auf je ein vom Autor speziell für diese Aktion handsigniertes Exemplar der Scheinwerferin freuen dürfen. Die Gewinner werden im Anschluss an die Verlosung durch den kolumnen.de-Verteiler verlautbart. Dass in diesem Falle wie üblich der Rechtsweg ausgeschlossen ist, sagt einem ja schon der normale Menschenverstand."

Und so oder ganz ähnlich kam es dann ja auch: Die Verlosung dreier handsignierter Bücher "Die Scheinwerferin" unseres Kolumnisten Lutz Kinkel fand am Abend des 14. Juli 2002 statt, und weil der Wein vorzüglich mundete, wurden aus drei überaus vom Glück bedachten Gewinnern derer vier. Wer die "Super 6" wurde und denn nun eigentlich gewonnen hat, konnten Sie wie versprochen im aktuellen Newsletter erfahren. Allen Teilnehmern vielen Dank!

Und hier noch einmal die Preisfragen

1.) Der berühmte Filmkritiker Siegfried Kracauer ("Von Caligari zu Hitler") schrieb in den 20er Jahren einen denkwürdigen Satz, der spöttisch die Malaise des Bergfilms charakterisierte. Er beginnt mit "In einige Photographien ist ..." und endet – wie?

leider der Ungeist der Handlung gefahren

2.) Riefenstahl gelang es während der Weimarer Republik ein einziges Mal, sich von Fancks Bergfilm abzuseilen und unter einem anderen Regisseur zu spielen. Der Film war ein Flop – und Riefenstahl so peinlich, dass sie ihre Teilnahme jahrzehntelang verschwieg. Wie heißt der Streifen?

Das Schicksal derer von Habsburg

3.) Mick Jagger ist ein großer Fan Riefenstahls. 1972 posierten er und seine Frau Bianca auf dem Dach eines Londoner Kaufhauses vor der Fotolinse der alten Dame. Jagger bekannte dabei, er habe "Triumph des Willens" wieder und wieder gesehen. Die Frage ist: Wie oft?

15 mal

4.) Ein cleverer Galerist machte im Jahr 2000 ein großes Geschäft mit dem "braunen Glamour": Er verkaufte Fotos von der Olympiade 1936, die Riefenstahl signiert hatte, obwohl sie die Fotos zumeist gar nicht selbst geschossen hatte. Wie heißt die Galerie und in welcher Stadt befindet sie sich?

Camera Work, Berlin

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Lutz Kinkel

Jahrgang 66, plante im Zwergenalter, in Oxford zu studieren und Showmaster zu werden – weil er Wim Thoelke ungeheuer beeindruckend fand. Aus diesen hochfliegenden Plänen wurde nichts. [..]

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