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29.08.10

Raymund Krauleidis

Auch das noch: Google gehen die Pixel aus

Google hat es derzeit wirklich nicht leicht! Kaum scheint ein Problem gelöst, steht auch schon das nächste vor der Tür ...

»Es ist unglaublich! Wenn das so weitergeht, haben wir spätestens übermorgen keine Pixel mehr«, verriet Google-Chef Eric Schmidt der Deutschen Presseagentur. Der Ansturm auf die seit gestern verfügbare Widerspruchseite für den Dienst »Stree View« hat den Suchmaschinengiganten offensichtlich mehr als überrascht.

Um den Pixelengpass zu überbrücken, bat Google bereits die Weltmarktführer Nordkorea und China um Mithilfe. Allerdings – so war zu vernehmen – hätten beide Länder ihre gesamte Pixelproduktion bereits für eigene Zensurprojekte verplant. Abgesehen davon handle es sich bei asiatischen Pixeln häufig um minderwertige Plagiate, kritisierte Bundesverbraucherschutzministerin Alse Iigner (Name von der Redaktion verfremdet) das Vorhaben und verwies in diesem Zusammenhang auf das Grundrecht aller Deutschen auf eine qualitativ hochwertige Unkenntlichmachung.

Bis zur endgültigen Beseitigung des Problems hofft Google nun auf die Unterstützung aller pixelwilligen Mitbürgerinnen und Mitbürger: »Am sichersten wäre es, wenn die Leute ihre Häuser und Wohnungen bis auf weiteres selbst verpixeln«, so Schmidt weiter. »Entsprechende Sets werden bereits von zahlreichen Baumärkten und Heimtextilfachgeschäften sowie über Ebay angeboten.«

Durch diese so genannte »analoge Selbstverpixelung« würden die Gebäude zudem auch vor anderen Gefahren, wie etwa fotografierenden Touristen oder hinterhältigen Aufnahmen aus der Luft geschützt.

Um eine möglichst große Akzeptanz für seinen Vorschlag zu finden, versprach Schmidt darüber hinaus, den Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen Großteil der daraus resultierenden Kosten zurückzuerstatten! Hierzu bedarf es lediglich eines formlosen Antrags auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite, erklärte der Google-Chef.

Die genaue Adresse der Seite dürfe aus Datenschutzgründen jedoch leider nicht mitgeteilt werden ...



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Raymund Krauleidis

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