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Gruß aus der Küche an Papa Müll

Kolumne von Magdi Aboul-Kheir

Das Schöne am Familienleben sind all die charmanten Routinen, die sich über die Jahre im Alltag entwickeln. Beispielweise zu Tisch. Als meine Kinder noch klein waren und sie etwas nicht aufessen konnten, fragten sie mich total süß, dabei unwiderstehlich mit den Wimpern klimpernd »Papa, magst Du noch meinen Brei?« Oder: »Ich schaff die Karotten nicht mehr. Isst du sie bitte, bitte auf?« Später hieß es dann, vielleicht ein wenig pragmatischer: »Du magst bestimmt noch Reis!«, und schon schoben sie die Reste auf meinen Teller. [Kolumne lesen]

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Im Spamfilter braucht man kein Licht

Kolumne von Magdi Aboul-Kheir

Manchmal stelle ich mir schon die Frage, ob ich überhaupt noch da bin. Die Waage sagt ja, sogar immer mehr. Und der Philosoph würde allein aus der Beobachtung, dass ich mir die Frage stelle, meine Existenz ableiten, aber diese Deduktion ist schon seit 2000 Jahren langweilig. Genauso wie die Waage ohnehin kaputt ist.

Es gibt nämlich zwei Phänomene in meinem Leben, die man für sich genommen nicht erklären kann. Doch wenn man sie zusammenfügt, ergeben sie plötzlich einen Sinn: Ich bin nicht mehr da. Zumindest löse ich mich zunehmend auf. [Kolumne lesen]

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Wie ich Graf Gouda und seinen geilen Gespielinnen abschwor

Kolumne von Magdi Aboul-Kheir

Es ist an der Zeit zu gestehen: Ja, ich war süchtig. Ich war süchtig nach geschmolzenem Käse. Ich habe es geschafft, die Sucht zu überwinden. Doch ich habe einen Preis dafür gezahlt: Heute bin ich süchtig nach Videos mit Rezepten, in denen Käse schmilzt. [Kolumne lesen]

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