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6.11.

Keine Ahnung, aber davon viel

Kolumne von Magdi Aboul-Kheir

Jede Generation hat ihre Modewörter. Früher lauteten die »tofte« oder »knorke«, die Jugendwörter der letzten Jahre hießen: »Niveaulimbo«, »Swag«, »Yolo«, »Babo«, »Läuft bei dir«, »Smombie« und aktuell »fly sein« Naja, wenn die Langenscheidt-Jury fly ist, wird das schon stimmen, wobei »Fly« für mich ein Horrorfilm mit Jeff Goldblum ist. »Läuft bei mir« hat sich allerdings sogar bei uns Älteren durchgesetzt. Läuft ja bei uns auch. Vor allem, wenn wir nicht mit den Jüngeren kommunizieren müssen. Von wegen Yolo, Smombie. Die Jugendlichen haben in Wahrheit nur ein einziges Modewort. Welches? Keine Ahnung. [Kolumne lesen]

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6.11.

Der perfekte Roman

Kolumne von Tobias Kaufmann

Ich werde einen Roman schreiben. Nicht irgendeinen Roman, sondern den großen Roman des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts. Nun werden Sie sich gleich zu Beginn fragen: Na und? Fang halt an und melde dich, wenn du fertig bist. Aber so einfach ist das nicht. [Kolumne lesen]

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29.10.

Miststück des Monats Oktober – Rag'n'Bone Man: »Human«

Kolumne von Manfred Prescher

Also, da sagt doch tatsächlich einer meiner Gesichtsbuch-Freunde, dass dieser Rag'n'Bone Man weniger »Pop« und »Mainstream« sei, als zum Beispiel Nick Cave oder Regina Spector. Als mein Mentalcoach gerade die nächste Runde »Hirschgold« ordert, weil er ja schlecht mit seiner badischen Fass-Gerste ins Lokal marschieren kann, bin ich darüber echt entrüstet. Und als er, weil ihm ganz »Human« nix menschliches fremd sein kann, den Umweg über den örtlichen Regenraum wählt, bin ich schon im Auflösungszustand: Als er zurückkommt, und das Lied von Rag'n'Bone Man zum dritten Mal binnen Stundenfrist durch das Feierabendradioprogramm geistert, werde ich so langsam sauer: »Das Lied ist dermaßen volkstümlich, dass es zu Gott und allem, was auf seiner Welt fleucht, kompatibel ist. [Kolumne lesen]

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